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Visuelle Reize und bewegte Umgebungen – wenn Reize zu viel werden

Manchmal ist es nicht der Gleichgewichtssinn im Innenohr, sondern das, was du siehst und wie sich die Umgebung bewegt, was dein System aus dem Gleichgewicht bringt. Supermärkte, bewegte Menschenmengen, Bildschirmarbeit, Scrollen oder Rolltreppen können Schwindel, Benommenheit oder Unsicherheit auslösen. Visueller Schwindel entsteht durch die Verarbeitung von Seheindrücken im Zusammenspiel mit dem Gleichgewichtssystem.

Was passiert im Körper?

Dein Gehirn verarbeitet ständig Informationen aus Augen, Gleichgewicht und Körpergefühl. Wenn dabei viele visuelle und bewegte Reize gleichzeitig einströmen oder deine Augen dauerhaft ausgleichen müssen, kann das System überlasten.

Typisch sind

– Schwindel in Bewegung oder bei vielen visuellen Eindrücken

– Benommenheit beim Lesen, Arbeiten am Bildschirm oder Scrollen

– Gefühl, dass der Boden oder Raum nicht ganz stimmt

– Lichtempfindlichkeit oder das Bedürfnis, die Augen zu schließen

Warum spielen die Augen so eine große Rolle?

Die Augen geben deinem Gehirn Informationen darüber, wo du bist und wohin du dich bewegst. Wenn das Sehen zu anstrengend wird, etwa weil deine Augenmuskeln dauerhaft ausgleichen oder der visuelle Fokus instabil ist, entsteht eine innere Überlastung. Deine Augen arbeiten ununterbrochen und beeinflussen direkt die Stabilität deines Nervensystems.

Was erwartet dich im Kurs?

– Dein Training ist das  Regulationsmodul Balancepunkt

– Themenmodul Visuell: Du durchläufst ein vestibuläres Training, das auf die Verarbeitung

 visueller Reize abgestimmt ist:

– Du lernst, visuelle Reize gezielt zu regulieren und ihre Wirkung auf dein Gleichgewicht zu verstehen.

– Du entlastest deine Blickführung und stabilisierst deine Körperwahrnehmung.

– Du gewöhnst dein System schrittweise an bewegte und visuell dichte Umgebungen.

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